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SafeTy + Security


Sicherheit = Functional Safety und Cyber Security

Heutige Automotive-Systeme bestehen aus komplexen und verteilten Strukturen bzw. Systemen und umfassen teilweise mehr als 100 elektronische Steuergeräte (ECUs). In naher Zukunft wird die Anzahl der elektronischen Bauteile noch weiter ansteigen und es werden immer mehr Fahrzeugfunktionen in Hard- und Software realisiert. Damit steigen jedoch auch die Sicherheitsanforderungen und das Bedrohungspotential für solche Systeme ganz erheblich. Daher ist die Berücksichtigung der Sicherheit, hier im speziellen die (Functional) Safety und (Cyber) Security, der eingesetzten Technologien eine unabdingbare Voraussetzung.


Functional Safety (Funktionale Sicherheit)

Die funktionale Sicherheit eines Kraftfahrzeugs war schon immer ein wichtiger Aspekt in der Automobilbranche. Seit 2011 reguliert nun auch die Automotive-Norm ISO 26262 die Entwicklung sicherheitsrelevanter Funktionen und Komponenten für E/E-Systeme.


Cyber Security

Die rasant wachsende Konnektivität von Fahrzeugen eröffnet zahlreiche Möglichkeiten für neue Funktionen. Leider steigt hierdurch auch das Potential für Cyber-Angriffe auf die Fahrzeugnetzwerke. Diese Angriffe bergen Risiken insbesondere auch im Hinblick auf die funktionale Sicherheit sowie potentielle finanzielle Schäden


Unterschiede Functional Security und Cyber Security

Schon die Begrifflichkeiten verdeutlichen die Unterschiede zwischen Functional Safety und Cyber Scurity. Functional Safety geht von der potenziellen Schadhaftigkeit des technischen Systems aus und adressiert die Reduktion des Risikos, das vom System für den Menschen ausgeht. Grob gesagt adressiert Functional Safety somit die Wirkung des Systems auf den Menschen. Cyber Security im Gegensatz die Wirkung des Menschen auf das System.
 

Gemeinsame Betrachtung von Functional Safety und Cyber Security

Um Synergien zwischen Functional Safety und Cyber Security nutzen zu können, sollte man zukünftig auf die Gemeinsamkeiten fokussieren.
 




Diese findet man zum einen im Entwicklungsprozess, zum    anderen aber auch in den technischen Lösungsansätzen. Während es in der ISO 26262 für Functional Safety einen etablierten Entwicklungsprozess gibt, muss dieser im Zuge der ISO/SAE AWI 21434 (Road Vehicles - Cybersecurity Engineering) für Cyber Security erst noch final entstehen. Eine detaillierte Betrachtung zeigt aber jetzt schon auf einer entsprechenden Abstraktionsebene viele Gemeinsamkeiten. Es ist daher sinnvoll, die beiden Entwicklungsprozesse miteinander zu verbinden.



Gehrung & Partner bietet vielfältige Beratungsleistungen wie Gefahren- & Risikoanalyse (G&R), Sicherheitsziele, Sicherheitsplanung, Funktionales / Technisches Sicherheitsanalyse (FSK, TSK), FTA, FMEDA, Sicherheitsnachweis, etc. im Umfeld von Functional Safety an. Darüber hinaus können wir Ihnen einen individuellen Lösungsansatz zur Harmonisierung der Safety / Security Entwicklungsprozesse erarbeiten. Sprechen Sie uns hierzu einfach an!

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